Von Linum nach Bad Wilsnack

Zwei Berliner begaben sich auf den Pilgerweg zur Wunderblutkirche

Bad Wilsnack Christian Richter, Wilsnacker Gemeindekirchenrat, steht vor der Wunderblutkirche, als plötzlich zwei Leute auf ihn zukommen. Ein kurzes Zögern, dann klärt sich die wundersame Bekanntschaft auf: Berit Nissen und Jens Maedler aus Berlin haben Richter wiederkannt. „Wir waren auf dem Kirchentag in Berlin an ihrem Stand am Congresszentrum“, sagt Berit Nissen. Die Begrüßung fällt herzlich aus. Denn was in Berlin Ende Mai mit Informationen über den Pilgerweg nach Bad Wilsnack begonnen hatte, setzten Maedler und Nissen vergangene Woche in die Tat um, begaben sich auf den Pilgerweg in die Kurstadt. „Wir hatten für die volle Strecke aus Berlin leider nicht die Zeit, wollten das aber unbedingt machen und haben einfach in Linum begonnen“, erzählen die beiden. Zirka sechs Tage haben sie dafür gebraucht. Es sei schon eine sehr besondere Erfahrung für sie gewesen, sind sie doch vorher noch nie gepilgert. „Trotz allem geht es meinen Füßen noch super“, scherzt Berit Nissen.

Und sie bedanken sich bei Christian Richter und den Bad Wilsnackern für die gut gestalteten Informationsbroschüren. „Man muss schon sagen, es war alles kurz und knapp und wirklich sehr übersichtlich dargestellt, man konnte sich mit den zugehörigen Informationen sorgenfrei auf den Weg machen“, lobt Berit Nissen. „Ich bin begeistert, dass sie das auf sich genommen haben“, sagt Christian Richter. cihd

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